Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

mehr als nur Flugsport!

 

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Warum fliegen eigentlich Flugzeuge? Und: Warum können sie dies sogar ohne Motor? Wie wird man eigentlich Pilot? Gibt es Luftlöcher wirklich und warum ist noch niemand darin erstickt? Auf diese Fragen und einige mehr möchte der Flugsportring Kraichgau e.V. in Sinsheim gerne Antworten geben. Am Wochenende 22. und 23.4.2017 laden wir daher herzlich dazu ein, selbst einmal das Steuer zu übernehmen und das Cockpit eines Segelflugzeugs als PIC (pilot in command) aus der „Ich-Perspektive“ zu erleben. Alle Teilnehmer sollen so selbst die Möglichkeit erhalten, ein typisches „Flugplatz-Wochenende“ kennenzulernen, den Kraichgau einmal von oben zu sehen und erfahren, wie ein Flugbetrieb auf einem Flugplatz durchgeführt wird.

Wie auch bei „den Großen“, bedarf es eines eingespielten Ablaufs und Teamarbeit, damit man sich in den Himmel über das Wiesental erheben kann. Neben der Fliegerei selbst, ist auch diese faszinierende Choreographie Teil eines Flugplatzes. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt, weshalb wir Ihre Anmeldung im Vorfeld benötigen. Senden Sie daher bitte Ihre Anmeldung unter dem Stichwort „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Homepage: http://www.flugsportring-kraichgau.de/impressum/kontakt

Dort können Sie auch im Vorfeld einige Eindrücke sammeln, z.B. in unserem Blog, oder eventuell bereits eine Antwort auf die ein oder andere Frage finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein gemeinsamen Einstieg in die faszinierende Welt der Fliegerei. Denn Leonardo da Vinci bereits erkannte: „Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.“

20170402 AIRfahrung

Wir haben einen neuen Windsack..
..und ein Mitglied weniger

Das Autohaus Jung, an dieser Stelle recht herzlichen Dank, bringt nicht nur Sinsheim in Schwung! Während beim Autofahren der Wind meist eher von vorne kommt, ist es für den Piloten noch etwas interessanter dessen genaue Richtung zu kennen. Dafür eignen sich sog. „Windsäcke“ (nicht verwechseln mit dem Windbeutel) ideal und sind daher an Flugplätzen eine Standardausrüstung die nicht fehlen darf. Leider fristet so ein Windsack ein recht belastetes Dasein, immer den Elementen ausgesetzt überlebt er daher meist nur 1-2 Jahre.
So erging es auch unserem Windsack, der nun das zeitliche segnete und durch neues Material ersetzt werden musst. Natürlich muss man einen Windsack auch bei Wind aufhänge (wann sonst?!?), was sich allerdings durch die erforderliche Höhe des Mastes und dessen Größe nicht so einfach bewerkstelligen lässt. Die schwierigen Bedingungen sorgen auch immer wieder für kleinere Kollateralschäden, dieses Jahr hat es leider unseren David erwischt:
 
Man munkelt, daher komme auch die typisch Rot-Weiße Färbung eines Windsacks, welche später auch als besser Erkennbar aus der Luft befunden wurde und so zum Standard erkoren ward..
Ausgestattet mit etlichen Seilen, Gabelschlüsseln, Leitern und einem Sicherungsfahrzeug ging es also ans Werk, galt es zunächst den Mast in erreichbare Höhen zu bringen. Schnell waren die Überreste (des alten Windsacks und der Kollateralschäden) beseitigt und der Funktionstest final bestanden:
 
Bleibt uns final nur nochmals herzlichen Dank an das Autohaus Jung zu richten und alle, welche nun noch immer besorgt sind: Sowohl David, als auch der Windsack sind natürlich wohlauf..
Weitere Aufnahmen findet Ihr auf unserem Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157681766728166

20170327 1 windsack

20170327 2 windsack

Am 7.3. besuchten wir das Hubschrauberunternehmen Meravo in Ödheim.
Der Geschäftsführer Herr Hauber informierte über das Unternehmen, das bereits 1962 gegründet wurde, über sich selbst (er flog u.a. Rettungseinsätze 1962 bei der Flutkatastrophe in Hamburg), über die Aufgabenbreite der 25 eingesetzten Hubschrauber z.B. vom Kalken in Waldgebieten bis zu VIP-Einsätzen, über die Aufgaben als luftfahrttechnischer Betrieb bis zur Ausbildung des Luftfahrtpersonals und über den mit viel Hingabe gepflegte Oldtimer-Hubschrauber Sikorsky S 58. Dass Herr Hauber nicht nur auf das Fliegen mit Helikoptern fixiert ist, zeigt sich durch den abgestellten Hänger eines Twin-Astirs, mit dem er gelegentlich von Degmarn aus fliegt.

Ich glaube, nicht nur ich war beeindruckt über die vermittelten Informationen die das Luftfahrtunter-nehmen Meravo beschreiben.

Übrigens, an unserem Flugtag am 9. / 10. 9. Ist ein Turbinen-getriebener Meravo-Hubschrauber für Rundflüge vorgesehen.

Zum Abschluss kehrten wir in das Schlosspark-Kaffee in Kochendorf ein.

Vielen Dank an Herbert für die Bereitstellung der Bilder! Die Aufnahmen findet Ihr auf unserem Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157678108627514
Text / Bild: Herbert Mittendorff

20170319 Meravo