Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

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Der letzte Tag des diesjährigen Pfingstfliegens versprach nochmal einiges an Spannung, da die Punktabstände in der Gesamtwertung relativ gering waren. Im Rennen um den Gesamtsieg lagen noch mehrere Teams, so dass die Entscheidung erst in letzter Minute fallen würde. Da das Wetter erneut gut vorhergesagt war, wurde von der Wettbewerbsleitung eine relativ große Strecke ausgeschrieben. Da sich von Westen aber bereits Warmluft, welche die Ausbildung guter Thermik behindert, ankündigte, die im Laufe des Nachmittags den Wettbewerbsraum erreichen sollte. Deshalb wurde wieder eine Area-Task vorgegeben, damit die Piloten je nach Wetterbedingungen ihre Strecke verkürzen oder vergrößeren konnten.

Zunächst ging es nach Norosten in Richtung Hettstadt in der Nähe von Würzburg. Hier zeigte sich das Wetter noch von seiner besten Seite und die Piloten kamen sehr gut voran. Der zweite Schenkel führte die Piloten dann in Richtung Roth am See im Altmühltal. hier machte sich schon das Einfließen der Warmluft bemerkbar und die Bildung von Cumuluswolken, welche den Segelfliegern die Aufwinde sichtbar machen, nahm immer weiter ab. Damit wurde der Rückweg nach Sinsheim für die Piloten erschwert. Am Besten konnte das Wetter am letzten Wertungstag Steffen Ambiel nutzen und erflog den Tagessieg. Damit konnte er sich gemeinsam mit seinem Teampartner Daniel Waldvogel auch den Gesamtsieg sichern. Somit bleibt der Pokal seit langer Zeit wieder bei einer Mannschaft des Flugsportring Kraichgau.

Gesamtwertung

1. Platz Daniel Waldvogel / Steffen Ambiel FSR Kraichgau
2. Platz Jürgen Niedecker / Werner Pokluda LSV Bruchsal
3. Platz Gerd Weinelt und Flugschüler FSR Kraichgau

Die Wettbewerbsleitung bedankt sich bei allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Außerdem geht ein Dank an alle Teilnehmer die, trotz dem Anfangs schlechten Wetter, nie die gute Laune verloren haben. Wir hoffen, euch im nächsten Jahr wieder bei uns in Sinsheim begrüßen zu dürfen.

https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157666247018664

Zunächst noch die Platzierungen vom Mittwoch:
1. Platz Hannes Perrot LSG Bietigheim-Lauffen-Löchgau
2. Platz Martin Wallmer FSV Reinheim
3. Platz Werner Pokluda LSV Bruchsal

Am Donnerstag war das Wetter nicht einfach vorherzusagen. Der Wetterbericht kündigte gegen Mittag ein fliegbares Wetterfenster an. Deshalb wurde zunächst abgewartet, wie sich das Wetter entwickelt. Leider kam das gute Wetter zu spät, um noch eine Wettbewerbsaufgabe auszuschreiben, so das am Donnerstag nicht geflogen wurde.

Für Freitag waren die Aussichten deutlich besser und es war schon am Morgen klar, dass geflogen werden kann. Allerdings war auch das Herannahen einer Front von Westen zu berücksichtigen, was es für die Wettbewerbsleitung wieder schwierig machte, eine passende Aufgabe auszugeben. Letztendlich enstchieden wir uns dann dazu, erneut eine Area Task zu fliegen. Als Wendepunkte wurden Speyer, Löwenstein und Bretten vorgegeben.

Innerhalb einer Stunde waren alle Flieger in der Luft und somit konnten die Piloten schon recht früh auf Strecke gehen. Bereits auf dem ersten Teilstück war der Gegenwind so stark, dass es für die Piloten nicht einfach war, die erste Wende zu erreichen. Dafür war der zweite Schenkel mit Rückenwind wesentlich einfacher. Allerdings musste auf dem Heimweg wieder gegen den Wind angeflogen werden, was zu einigen Problemen führte. Trotzdem musste dieses Mal nur ein Pilot auf einem anderen Flugplatz landen und ein Pilot brach seinen Flug ab, um wieder sicher nach Sinsheim zurückzukommen.

Für morgen ist nochmal gutes Wetter vorhergesagt und wir möchten einen letzten Wertungstag fliegen. Die Punkteabstände in der Gesamtwertung sind sehr gering, so dass es bis zum Schluss spannend bleiben wird.

Die Wertung für Freitag:

1. Platz Jörg Dingeldein FSV Reinheim
2. Platz Steffen Ambiel FSR Kraichgau
3. Platz Chris Bohn LSV Bruchsal

Am Mittwoch war vom Wetterbericht gutes Wetter vorhergesagt. Allerdings wurde auch angekündigt, dass von Südwesten eine Front gegen Abend heranzieht und die Bildung von Thermik beeinträchtigen wird. Die Wettbewerbsleitung gab aufgrund dieser Vorhersage die Aufgabe aus, die Flugplätze Weipertshofen in der Nähe von Crailsheim und den Flugplatz Tauberbischofsheim zum umrunden. Diesmal jedoch nicht als Area Task, sondern als sogenannte Racing-Aufgabe. Bei diesem Aufgabentyp sind die Wendepunkt an den vorgegebenen Koordinaten zu umrunden.

Zunächst entwickelte sich das Wetter wie vermutet und das Feld der Flugzeuge konnte früh abfliegen. Leider näherte sich die Front früher als erwartet, so dass die Erfüllung der Aufgabe zunehmend schwieriger wurde. Viele Piloten konnten die rettende Thermik nicht mehr finden und mussten auf Flugplätzen oder Feldern außenlanden. Zwei Teams schafften es nur mit der Unterstützung ihres Hilfsmotors wieder zurück nach Sinsheim. Lediglich drei Piloten konnten die Aufgabe beenden und im reinen Segelflug wieder nach Sinsheim zurückfinden. Die restlichen Flugzeuge wurden entweder mit dem Motorflugzeug zurückgeschleppt oder von ihrer Rückholmanschaft mit dem Anhänger abgeholt.

Da sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung viele Piloten noch auf dem Rückweg nach Sinsheim befanden, wird das Wertungsergebnis mit dem nächsten Bericht nachgereicht.