Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

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- Looks like mornin' in your eyes..-

Hätte Norah Jones Bilder für Ihr gleichnamiges Lied benötigt, aus dem obige Zeilen stammen, sie wäre wohl bei Björn fündig geworden! Sprichwörtlich hat hier der frühe Vogel den Wurm – besser das Bild – gefunden. Ein morgendlicher Rundflug lohnt also durchaus und wer sich früh genug vom Bett losreißen kann, wird mit den Eindrücken belohnt, die wohl nur bei solch stimmungsvollen Farben um das Cockpit herum wirklich alle anderen Gedanken in den Hintergrund rücken lassen.
Und wer nun denkt, besser geht es nicht, der sollte einen Blick auf die restlichen Bilder in unserem Bilderblog werfen..

https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157716927681671

Empfehlung: Lasst obiges Lieder doch einfach dazu laufen, klickt Euch durch und träumt ein Kleinwenig mit uns..
Text: FSR Kraichgau e.V.
Bild: Björn Muth

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Eigentlich war zu dem genannten Zeitraum die K-Woche in Bruchsal geplant, leider war das gemäß den Corona-Auflagen dort so nicht durchführbar. Auf die Schnelle gelang es Marina und Schorsch Dörder zumindest einen Teil der gemeldeten Piloten der K-Woche samt Fluglehrerfortbildung in Walldürn unterzubringen.

Etwas nass ging es los, doch ab Montagnachmittag konnte ohne größere, wetterbedingte Unterbrechungen geflogen werden.

Theorie und Praxis wurde in der Woche erfolgreich miteinander verbunden. Die Theorieeinheiten waren sehr praxisnah und lebendig gestaltet. Die Referenten (Harald Ölschläger, Jürgen Niedecker, Oliver Frank, Robin Kemter und Schorsch Dörder) vermittelten den teilnehmenden Fluglehrern neben dem „Lehrbuchstoff“ ihre persönlichen Erfahrungen aus jahrelanger Fliegerei. Dabei ging es um rechtliche Themen, Flugsicherheit, Unfallvermeidung, Psychologie und Flugphysik.

Insgesamt waren 10 Fluglehrer anwesend, die das Gelernte sicher in Ihren Vereinen weitergeben und somit großflächig einen positiven Beitrag zur Flugsicherheit leisten.

Neben dem Fortbildungsprogramm kamen noch eine Aerobatic Advanced Lizenz (Jonas Kühn) und eine Aerobatic TMG Lizenz (Thomas Kühn), zwei Kompetenzüberprüfungen FI und zwei Überprüfungen Demonstation der Lehrfähigkeit FI hinzu.

Der Flugspaß und effizientes Training kamen natürlich auch nicht zu kurz, und auch die Typenvielfalt konnte sich für so ein schnell aus dem Boden gestampftes Event sehen lassen. Die ASK-21 vom FSC Odenwald und der LEKI-Fox vom Förderverein für Segelkunstflug im BWLV kamen im Rahmen der Fluglehrerfortbildung zum Einsatz. Auch Privatflugzeuge waren mit am Start: Pilatus B-4 und Swift S-1 turnten durch die Box. Eine RF-4 durchquirlte die Walldürner Luft.

Unmittelbar vor Beginn der Kunstflugwoche kamen die Zulassungspapiere der neuen SZD-59-1 Acro des Fördervereins an. Da fackelte man nicht lange und so fanden die ersten Flüge des neuen Geräts von Montag bis Mittwoch statt. Eines ist Sicher: Mit dem neuen Acro werden noch viele Segelkunstflieger ihren Spaß haben!

Schorsch Dörder erhielt für 42 Jahre ehrenamtliche Fluglehrertätigkeit die goldene Ehrennadel für Fluglehrer mit dem Zusatz 40 des DAeC. Sicher wohl verdient, denn seine Augen sehen alles – wie jeder Kunstflieger unter seinen Fittichen weiß – auch wenn er aus über einem Kilometer einem beim Fliegen zusieht... Im Cockpit erst recht!

Vielen Dank an alle Organisatoren, Helfern, Willi Knapp (Schlepp-Pilot) und dem gesamten FSC Odenwald, ohne dessen hervorragende Infrastruktur die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre! Im Anschluss zog es einige dann noch zur Verlängerung der Woche nach Walldorf, somit konnten wir unsere „Kunstflugwoche light“ doch noch genießen und etwas bei den dortigen Fliegerkameraden abrunden.

Für 2021 hoffen wir auf wieder auf eine reguläre Veranstaltung der Kunstflug- und Gourmetwoche, verschiedene Angebote gibt es ja bereits..

Link zum Bilderblog: https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157716139437906

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Text : Die Teilnehmer

Bild: Tommy Brückelt

Zwei Überlandflüge, zwei Außenlandungen; keine wirklich gute Statistik. Eine Woche lang Intensivtraining im Streckenflug, am besten noch mit netten Leuten mit ähnlichem Alter, das wär‘s doch. Sofort schießt mir das Leibertinger Jugendvergleichsfliegen in den Kopf..

Da ich letztes Jahr als Rückholer schon dabei war, habe ich den Wettbewerb noch in guter Erinnerung, da kann es doch als Pilot doch nur noch besser werden. Glücklicherweise findet der Wettbewerb auch trotz Covid-19 statt, ein Flugzeug ist schnell organisiert und die Anmeldung abgeschickt, die Aufregung steigt. Nur noch 5, nur noch 4, nur noch 3 Wochen saust in meinem Kopf herum. Doch die letzte Woche vorher ist schon von Stress geplagt: Was brauche ich? Was muss ich noch besorgen? Was pack ich wann? Zum Glück kann ich dabei auf Erfahrung von meinem grandiosen Rückholer Michael und von Jannik zurückgreifen.

Dann, der große Tag: Treffpunkt am Flugplatz Sinsheim, Hänger anhängen und los geht es. Fast 4 Stunden Fahrt liegen vor uns. Angekommen in Leibertingen lässt sich Covid-19 aber auch blicken: Abstand hier, Maske da. Trotzdem baue ich mein Zelt auf und gemeinsam lassen wir den Abend mit einem kurzen Briefing, etwas Pizza und Bier ausklingen. Der nächste Morgen beginnt früh. Punkt sieben klingelt der Wecker, keine Stunde später sind fast alle Flugzeuge aufgerüstet und kurz darauf gibt es Frühstück und das Tagesbriefing. 250km in der Clubklasse, das wird ja was..

Scheint machbar auf der Alb mit der Vorhersage, trotzdem ist das weit mehr als ich bisher geflogen bin. Gegen Mittag sind beide Klassen in der Luft, doch der Himmel ist blauer als erwartet. Während viele noch hoffnungslos auf Besserung warten fliege ich mit drei anderen Clubbies ab, verliere jedoch schnell den Anschluss. Alleine verlasse ich die Alb und kämpfe mich durch Blauthermik nach Winzeln. Kurz darauf endet jedoch der Flug, nach drei Stunden und gerade mal 80km pflügt mein Sporn schon einen Acker..

Verdammt! Egal, zwei Stunden später ist Michael bei mir und wir bringen das Flugzeug auf der Straße zurück. Freches Grinsen erwartet mich in Leibertingen. Naja, was soll’s.. der Abend ist kurz und die meisten gehen früh schlafen. Der nächste Tag wird eine 200km Flugplatz-Rallye quer über die Alb. Steigwerte bis über 4m/s schießen selbst die ASK23 über die Alb. Glücklich wie nie zu vor schaffe ich die Strecke und lande mit riesigem Grinsen in Leibertingen. Doch der Ernüchterung kommt schnell.. Da mir die Bedienung von XCSoar noch recht fremd ist verpasse ich einen Wendepunkt, nur knapp 140km werden gewertet. Wenigstens rumkommen tröste ich mich.

Der nächste Tag ist ähnlich zum zweiten Tag: Flugplatzrallye mit kleinem Abstecher in Richtung Bodensee. Der Tag läuft super, ich bin sogar im vorderen Feld dabei, doch nach der letzten Wende läuft nichts mehr. Wolken schwinden und ich finde den Bart des Twin Astirs über mir nicht. Kurz darauf finde ich mich auf einen Acker wieder. Wieder bleibt mir nur der Endanflug auf der Straße.

Der vierte Wertungstag wird nach einem kurzen Thermikschnupperflug neutralisiert, zu groß ist die Gewittergefahr. Kurz nachdem alle Flugzeuge abgebaut sind fängt es schon an zu schütten. Der nächste Tag ist da schon besser. Über das Klippeneck geht es mit schönen Wolkenstraßen nach Hayingen. Dort beginnt dann das Elend. Eine alles stabilisierende Abschirmung zerstört jegliche Hoffnung die Strecke zu schaffen. Den Plan gemeinsam mit einem anderen Team eine Wiese an der Donau zu suchen und dort zu baden verwerfe ich schnell und mit der ASK21 der Leibertinger quäl ich mich nach Hayingen zurück. Ein Ultraleicht zieht uns von dort nach Leibertingen zurück.

Dort erfahre ich, dass wohl keiner die Strecke geschafft und die meisten auf Flugplätzen außengelandet sind. Meine Entscheidung war wohl gar nicht so schlecht, sodass Michel sich mit dem Hänger auf den Weg machen kann, um Jannik aus Riedlingen abzuholen. Ein Grinsen erfüllt mich.

Die nächsten Tage sind leider nicht fliegbar, sodass dieser unschöne Tag wohl der Abschluss ist. Diese Tage nutzen wir für typischen jugendlichen Unsinn, haben nochmal viel Zeit für andere Aktivitäten und natürlich das ein oder andere Bier. Diese wundervolle Woche endete am Freitagabend mit einem gemütlichen Abschlussbuffet und der Siegerehrung.

Abschließend kann ich sagen, dass es eine grandiose Woche und ein toller Wettbewerb für junge Scheininhaber war, in der man viel lernen kann und tolle Leute kennenlerne. Die Teilnahme würde ich jedem Interessiertem empfehlen und der Wettbewerb ist für nächstes Jahr definitiv schon eingeplant!

Link zum Bilderblog: https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157716139618028

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Bild / Text: Colin Taylor

 

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